EINE EINLADUNG DIE WIR GERNE ANNEHMEN
Unsere lieben Freunde vom Römö-Sejlclub laden zum Hafenfest ein
am Samstag, den 1. August 2026
Alle Informationen, Programm und Sonstiges findet ihr auf dem Plakat hier und im Schaukasten am Hafen.

ANSCHIPPERN DIE ZWEITE
Es ist wie verhext! Rasmus ist doch Wettergott und Schutzpatron der Seeleute. Wer hat ihn nur so verärgert, dass er uns zu den wenigen, offenen Tiden so ein bescheidenes Wetter präsentiert. Schon im vergangen Jahr hatte unser Anschippern seine "Wetter-Tücken". Sicher hat irgend ein "Döskop" ihm beim Saisonstart billigen Fusel spendiert. Mit einem kräftigen(!) Schluck allerbesten Sherry würde Rasmus uns bestimmt wieder wohlgesonnen sein.
Also, lieber Verursacher, auf was wartest du?
Wegen dem miesen Wetter hat die Festleitung dass Revier zum Anschippern in die Bootshalle verlegt. Bei aufmunternden, aber auch alkoholfreien, Getränken und gegrillten Köstlichkeiten vom Hafenstuben-Grill konnten die Skipper Neues und Wissenswertes austauschen. Unsere Seniorinnen aber zogen es vor, rechtzeitig Platz zu nehmen, dem Trubel zuzuschauen und sich mit einer Hand voll Kartoffelships aus bioligischem Anbau zu verköstigen. Das war dann doch noch ein gelungener Abend. Danke an die Festleitung.
Leider, leider ist er nur aus Beton
Früher, zu Zeiten von „BRAVO“,konnten wir uns nicht satt sehen an den gestylten Models, egal welchen Geschlecht‘s. Jeder sehnte sich danach, teilzunehmen in der Welt von Mode, Film und Foto. Und heute? Tagtäglich kann man es beobachten bei uns im Hafen. Hier sind Sie! Wettergegerbte Gesichter, markante Bärte und traditionelle Kleidung, ölverschmierte Overalls, schwere Strickpullover oder Kapitänsuniform strahlen Charakterstärke aus. Ausdrucksstarke Porträts älterer Männer gehören zu den zeitlosen Klassikern. Sie wecken Sehnsucht nach Meer und Abenteuer. Zumindest einen dieser außerordentlichen Kategorie ist jeden Tag bei uns im Hafen zu sehen. Geduldig erträgt er die Bewunderung der Besucher, meist weiblichen Geschlechts.
Doch leider, leider ist er nur aus Beton.
Erst mal die Smartphones klar machen, unser "Eins-WO" wartet geduldig. Und nun den Betonklotz im Arm und alle mal Lächeln.

"Phoenix" ist klar
Die letzten Arbeiten, bis auf einige Kleinigkeiten, sind erledigt. Die leitende Crew hat mit "Phoenix" wieder dafür gesorgt, dass unsere privaten Fahrwasser-Markierungen gesetzt werden. Unsere Tonnen, PT2 bis PT10 und die Kopfbake auf den vorgegebenen Koordinaten liegen. In den folgenden Wochen sorgt die Crew in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder dafür, dass auch unser seeseitiges Clubgelände sauber und "besenrein" und vor Verschlickung bewahrt bleibt.
New York SailGP Tag 2
Drei Bootskollisionen und ein Finale, das nur um Zentimeter entschieden wurde.
Nach einem beinahe kompletten Ausfall 24 Stunden zuvor bot der zweite Tag des New York SailGP eine Dreifachkollision, Führungswechsel auf fast jeder Etappe und ein Grand Final, das erst in den letzten 30 Sekunden entschieden wurde.
Kontakt für ausschließlich ERNST GEMEINTE Interessenten bietet unsere Geschäftsstelle.
Anfragen aus Übersee sind ausdrücklich unerwünscht und zwecklos.
Inquiries from overseas will not be answered.
Diverse Angebote findet ihr auch im Schaukasten am Clubhaus in Munkmarsch.
Zu diesem besonderen Angebot sind ausführliche Informationen und die Kontaktdaten
zu finden auf der Webseite
Ein Klick auf den Link führt euch direkt dort hin.
Eine kurze Zusammenfassung und die Geschichte, die zum Verkauf führte, könnt ihr weiter unten erfahren.
Gesucht wird
nach einem jungen, oder jung gebliebenen "Liebhaber“. Vornehmlich einem Fachmann in Holz mit ausgeprägten Hang zur Seefahrt, der unbändige Lust verspürt, „Berta Auguste“ nach „einigen kleinen Restarbeiten“ an der Pinne stehend unter Segel zu erleben. Wer die Infos im oben genannten Link und die folgenden Zeilen gelesen hat, Willens ist, an „Berta Auguste“ Hand anzulegen, der erfährt alles Notwendige unter der im Foto angezeigten Telefon-Nr. oder über den weiter oben genannten Link.
Januar 1995 - Asyl für einen jungen Doc und seine „alte Dame“
Da kommt ein Doktor mit seinem historischen, Holländischen Plattboot daher und sucht „Asyl“ für seine alte Dame. Das bekommt er gerne bei uns, und so überwintert die fast 100 Jahre alte Wieringeraak mit Namen „Berta Auguste“ das erste Mal bei uns im Munkmarscher Hafen. Oft sieht man den Qualm vom alten, gusseisernen Ofen aus dem Kamin aufsteigen. Man weiß, der Doc ist an Bord, sitzt an der riesigen Mannschafts-Bak aus Eichenholz, schmiedet Pläne, zieht genüsslich an seinem Knösel, quatscht mit den Klubkameraden und zählt die Kilowattstunden der Lenzpumpe.
Denn die pumpt Tag und Nacht unaufhörlich. Und wenn mal einer versehentlich den Stecker zieht oder die Sicherung knallt raus, dann wird es hektisch. Denn das alte Mädchen nässt unaufhaltsam nach innen und dem ist unbedingt Einhalt zu gebieten. Die "Berta Auguste" muss aus dem Wasser und das ganz schnell.
Gerade noch rechtzeitig – vor dem Untergang - kommt der Kran.
1998 - 2006 - Neu auf Kiel gelegt
Über so etwas spricht man bei einer Dame natürlich nicht, aber es stellt sich heraus, mit den Jahren ist Sie ganz schön weich geworden. Alle Einbauten wurden entnommen. Sichtbar wurde eine Menge faules Holz. Es war wie eine Operation am offenen Herzen. Im ganzen Norden der Republik suchte unser Doc nach abgelagerten Hölzern für neue Spanten und Planken. Weich gekocht zum Biegen wurden die Planken im Backofen Marke Eigenbau. Nichts von der alten Struktur bleibt erhalten. Und der Dieselmotor von einem ehemaligen Notstrom-Aggregat wurde zur Schiffsmaschine umgerüstet. Armaturen für den Motor sowie Stevenrohr mit Welle und Propeller sind ebenfalls neu eingebaut
Endlich, die “Berta Auguste” durfte nach Erneuerung von Kielschwein, Spanten, Planken und ganz viel faulem Holz, in ihr Element zurück. Bange Blicke verfolgten das Kranen und alle hofften, dass die alte Lady wegen des jahrelangen Entzuges nun Unmengen Wasser machen würde. Aber die Sorgenvollen Blicke auf die Wasserlinie waren umsonst, die Dame schwamm wieder und alle freuten sich über den gelungenen Stapellauf.
2006 - 2021 - Operation an Planken und Spanten
Aber fertig ist man mit einer anspruchsvollen Dame ja lange nicht. Da nur mal der Wasserpass kontrolliert werden sollte, blieb die restaurierte Lady nicht sehr lange in ihrem Element. Die verlangt nämlich weiter nach Zuneigung und Pflege. So opfert unser Doc dann abermals viele Stunden seiner knappen Freizeit, findet immer wieder Kleinigkeiten, mal auch größere Sachen, die in ihm Unbehagen hervorrufen. Es muss dann mal eben wieder nach abgelagerten Hölzern gesucht werden, um für Ausgesägtes passenden Ersatz zu erhalten. So gehen die Jahre ins Land mit unserem Doc und seinem alten Mädchen, der „Berta Auguste“. Und - zack - ist er, unser Doc, im Rentenalter angekommen, hat seine alte Dame - fast - eingeholt. Jetzt fehlt ihm die Kraft um seine „Berta Auguste“ noch einmal unter Segel zu erleben.
Und nun sucht Der Doc einen Nachfolger, der die "Berta Auguste" und die "Restarbeiten" übernehmen möchte.
Die Kontaktdaten findet ihr hier . Ein Klick auf den Link führt euch direkt zu noch mehr Informationen.
Die „Idealmaße“ der Dame:
Länge: 12,60 Meter
Breite: 4,40 Meter
Tiefgang: 0,80 Meter
Werft: De Hoop, Workum - NL
Baujahr: 1914
Baunummer: vermutlich WR14 (?)
Seit es Reifen gibt, werden diese oft nach Gebrauch einer neuen Verwendung zugeführt. Und seit ich denken kann, werden im Wassersport und in der Berufsschifffahrt Reifen mit Zement gefüllt und als Festmacher (Mooring) für Boote verwendet. In Reihen fest verankert, mittlerweile dicht bewachsen mit Muscheln und Austern bilden sie auch eine Barriere gegen Wellenschlag und dienen - oft unbeabsichtigt - dem Küstenschutz. Als verlorene Fender liegen zehntausende in allen Gewässern unserer Erde. Bis zur Unkenntlichkeit verwachsen mit ihrer Umgebung dienen sie Fischen, Krebsen und anderen Lebewesen als Unterschlupf.
IN STILLEM GEDENKEN
Werner Rotermund - † 12.10.2025
Werner.... - viele Jahre Mitglied in unserer Gemeinschaft, wertvoller Freund und Ratgeber. Die Munkmarscher Bucht und den Hafen vor der Haustür, war er immer aufmerksamer Beobachter. Immer hatte Werner, als Eigner großer Schiffe, vielen bekannt die bei Dawartz für ihn gebaute "Eiderschnigge", oder zuletzt seine "Grand Banks", die er nur mit unterstützender Hilfe betreiben konnte. Ganz sicher war hier auch immer die Förderung der Gemeinschaft sein Gedanke. Alleine fahren war nicht sein Ding.
Farewell Werner - "Reise Reise"
Reimer Horn - † 07.11.2025
Ein altes Sprichwort besagt: „Einen hilfsbereiten Menschen zu finden, ist schwieriger als im Gebirge einen Tiger zu erlegen.“
Wir brauchten Reimer nur fragen. Er half!
Er war aber auch „unbescheiden“ genug, denen nützen zu wollen, deren Geist und Wille ihm verborgen war.
Die Asche macht alle gleich.
Farewell Reimer
Carl - A. Andresen - † 22.02.2026
Carl-August war über viele Jahre aktives Mitglied in unserer Gemeinschaft.
Wir erinnern uns an einen aufgeschlossenen, freundlichen Menschen
und behalten Ihn in Erinnerung.
Farewell Carl - August
Jürgen Preuß - † 12.03.2026
Wir erinnern uns an einen Menschen mit unbändigem Drang zur Nostalgie.
Jürgen war Eigner des alten Rettungsbootes "NORGE", später Eigner
der "MARE", eine, wie er scherzhaft sagte "Grand Bank für Arme".
Wir behalten Ihn in Erinnerung.
Farewell Jürgen
Friedhelm "Fiete" Steffen - † 17.05.2026
Wir trauern um unser über Jahrzehnte aktives Mitglied und Segler.
Mit "Fiete" verlieren wir einen kritischen Geist und leidenschaftlichen Streiter.
Mit Herzblut und Sachverstand hat "Fiete" Investitionen und Bauvorhaben hinterfragt und tatkräftig mitgestaltet.
Mit spürbarer Leidenschaft forderte er immer wieder die besten Lösungen für den Verein zu finden.
Nun hat "Fiete" seine letzte Reise angetreten.
Farewell Fiete
Gender - Hinweis
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird bei Personenbezeichnungen und personenbezogenen Hauptwörtern auf dieser Website die männliche Form verwendet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter.
